Erfolgreiches Abstimmungswochenende für die FDP

Marc Jütz wurde als Säckelmeister neu gewählt, die Zersiedelungs-Initiative abgelehnt, der Zusatzkredit angenommen und die Sportanlage Oberarth gutgeheissen - die FDP Arth-Oberarth-Goldau lag auf der Linie der Stimmbevölkerung.

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Alt-Säckelmeister Thomas Steiner gratuliert dem neu gewählten Marc Jütz zur Wahl mit sehr gutem Resultat.

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Mitglieder der FDP Arth-Oberarth-Goldau trafen sich im Restaurant Rigi in Arth, um den Wahlsieg zu feiern.

pd. Als neuer Säckelmeister wurde mit 2603 Stimmen Marc Jütz aus Arth gewählt, der seine Aufgabe am 15. April antreten wird. Der studierte Ökonom arbeitet bei der UBS in Zürich und präsidierte die RPK der Gemeinde Arth von 2012 -2016. «Wir freuen uns sehr über diese gute Wahl», sagte denn auch Ortsparteipräsident Heinz Theiler an der Wahlfeier vom Sonntag im Restaurant Rigi in Arth.

 

Wuchtiges Ja zum Sportzentrum

Unbestritten sowohl auf Bezirks- als auch auf Gemeindeebene ist das geplante Sport- und Schulzentrum in Oberarth. Die Gemeinde Arth sagte mit 74% wuchtig Ja, auch die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger befürworteten die Vorlage mit 75 % Ja-Stimmen. «Nun kann in Oberarth endlich die längst fällige Erweiterung realisiert werden», freut sich Heinz Theiler.

 

Ja, aber... zum Zusatzkredit

Bereits im Vorfeld der gemeinderätlichen Vorlage für einen Zusatzkredit von CHF 800'000 für die weiteren Planungen des Bahnhofplatzes wurde Kritik laut, dass bereits jetzt schon CHF 1, 7 Mio. ausgegeben wurden und deshalb der Zusatzkredit überrissen sei. Dass die Vorlage umstritten war, zeigt auch das mit 53.2 % Ja-Stimmen knappe Resultat. «Für den Gemeinderat ist das sicher ein Warnschuss – so kann nun aber ohne Unterbruch weitergeplant werden», sagt Theiler.

 

Zersiedelungs-Initiative versenkt

Mit einem Nein-Anteil von 70% stemmte sich auch die Stimmbevölkerung der Gemeinde Arth gegen die unnötige Zersiedelungs-Initiative der Jungen Grünen. «Für uns ist das ein wichtiges Zeichen, dass übertriebene Anliegen bei der Schweizer Bevölkerung als solche erkannt und abgelehnt werden. Das gültige Raumplanungsgesetz hat bereits einige dieser Anliegen aufgenommen, was sicher ein starkes Argument gegen diese Initiative war», sagt Theiler abschliessend.