Kantonsrat Kuno Kennel, FDP Arth
Der Kanton Zug hat erst kürzlich grosse Schlagzeilen gemacht. Das Zuger Parlament hat eine Vorfinanzierung von 400 Millionen Franken in den Zimmerbergtunnel bekannt gegeben. Damit und bei weiteren Projekten zeichnet sich unser Nachbarkanton als Vorreiter und weitsichtiger Planer in Fragen der Infrastruktur aus. Die Zuger Regierung hat erkannt, welchen Stellenwert eine gut ausgebaute Infrastruktur sowohl auf der Strasse wie auch auf der Schiene hat. Am 29. November hat auch das Schwyzer Stimmvolk die Möglichkeit, eine wichtige Weichenstellung in diese Richtung zu machen. Nehmen wir die Teilrevision des Gesetzes über die Förderung des öffentlichen Verkehrs an, so kann auch der Kanton Schwyz in Zukunft in Infrastrukturvorhaben mitinvestieren oder für den Bund vorfinanzieren. Die starke Zunahme des Pendlerverkehrs und das Wachstum der Schwyzer Gemeinden sprechen eine deutliche Sprache, die nicht ungehört bleiben soll. Wollen wir Arbeitsplätze sichern, Aufträge für unser Gewerbe ermöglichen und uns nicht abhängen lassen, so müssen wir hier deutlich zum Gesetz über die Förderung des öffentlichen Verkehrs zustimmen. Wir haben sowohl in der Inner- wie auch Ausserschwyz Engpässe auf der Schiene und Strasse, die es zu beseitigen gilt. Schliesslich wollen wir ja nicht, dass uns der Zug vor der Nase abfährt.